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soundappeal im Gefängnis

Im Jahreslauf heben sich manche Konzerte von anderen ab. Dies geschieht nicht weil das Publikum freundlicher, der Veranstalter spendabler, oder das Catering besser ist, es geschieht, weil es zu besonderen Begegnungen zwischen soundappeal und beispielsweise dem Publikum kommt. Ein ganz besonderes Konzert in diesem Jahr ist für die fünf Sängerinnen und Sänger auf jeden Fall das Konzert in der JVA für Frauen in Berlin Pankow. Bereits zum dritten Mal war soundappeal auf Initiative des Vereins "Kunst und Literaturverein für Gefangene e. V." eingeladen worden. Dieser Verein unterhält eine Initiative, die Kultur hinter Mauern heißt. Der Name ist Programm.

 

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Im Gefängnis entsteht bei den Inhaftierten im Laufe der Zeit ein Gefühl des abgehängt seins, des vergessen seins, eine Leere. Der Verein, und alle in diesem Kontext auftretenden Künstler, wirken dem entgegen. Sie bringen Impulse von draußen über die Gefängnismauern, Impulse die den inhaftierten Frauen Mut und Freude geben und in den Köpfen die Gewissheit wachsen lassen, dass eben nicht alles egal ist, sondern dass es Initiativen wie diesen Verein gibt, in denen das geistig-seelische Wohl der Inhaftierten für wichtig erachtet, und die Pflege dessen vorangetrieben wird.

All dies spiegelte sich in der Begegnung zwischen soundappeal und den inhaftierten Frauen, aber auch im Austausch mit der Anstaltsleitung und dem Vertreter des Trägervereins wieder. Ein hochgradig menschliches Konzert, ein emotionaler Höhepunkt und ein zutiefst sinnvolles Erlebnis hat uns gepackt und bisher noch nicht wieder losgelassen.

Wir danken dem Verein, der JVA und vor allem den inhaftierten Frauen dafür! Bitte lest Euch auch die Seite des Vereins durch und überlegt, ob Ihr diese Arbeit (ob als Spender oder Künstler) unterstützen könnt und wollt. Wir jedenfalls sind bei der nächsten Anfrage gerne wieder mit von der Partie.

soundappeal